1.Reisetag - Fr, 25.7.97
Wetter: trocken, sonnig
Erlebnisse:
Nach der Arbeit und dem Kauf von Plastikkleber für die erst
letzte Woche zugezogenen Risse in der Verkleidung belud ich mein
Motorrad mit Gepäckrolle, Tankrucksack und Satteltaschen und
machte mich auf den Weg zur Bahnverladung am Münchner Ostbahnhof.
Dort warteten Manfred und ich in der Abendsonne von 19:00 bis 20:00
Uhr, bis wir unsere Motorräder auf den Zug fahren durften.
Moppeds wurden im unteren Stock der Waggons untergebracht.
Dort war es so niedrig, daß mein Helm beim Einfahren nicht
zwischen den vollbeladenen Tankrucksack und die Waggondecke
paßte.
Ich mußte meinen Kopf neben den Tankrucksack halten.
Der teilweise ölige Waggonboden aus Stahl erforderte
zusätzlich Fahrzeugbeherrschung.
Unser Gepäck durften wir am Motorrad lassen, da es gut befestigt
war.
Nachdem wir die Verzurrung unserer Maschinen
kontrolliert hatten, gingen wir noch zum Pizzaessen nach Haidhausen.
Abfahrt war um 22:00 Uhr.
Wir hatten gemeinsam mit zwei anderen Motorradfahrern ein
Liegewagenabteil.
Die Bahn weiß scheinbar, daß Motorrad- und Autofahrer
manchmal inkompatibel sind und legt Motorradfahrer deshalb
zusammen
.
Übernachtung:
Autoreisezug München-Hamburg