4.Reisetag - Mo, 28.7.97
Route: 132km
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Wetter: bewölkt, ab und zu schwacher Nieselregen, abends aufklarend
Erlebnisse:
Den Großteil der Nacht hatte ich nicht im Schlafraum der
Hütte verbracht, sondern in dem kleinen Raum mit Kochgelegenheit
und Sitzecke davor, da ich die Schnarcher nachts nicht mehr
ausgehalten hatte und im Dunkeln nicht meine Ohrenstöpsel suchen
wollte.
Bis es am Morgen zu nieseln aufhörte, schaute ich mir die paar in
der Hütte aufliegenden Ausflugsvorschläge aus der Gegend an.
Rolf füllte seinen Kühler auf und machte sich mit Jochen auf
den Weg zu einem Hondahändler nach Lillehammer.
Der baute den Kühler aus (und später wieder ein) und
schickte die zwei zu einem Handwerker, der das Leck löten konnte.
Leider ging den beiden dadurch praktisch der ganze Tag verloren.
Sie hatten nur Gelegenheit, sich zwischenzeitlich ein bißchen
Lillehammer anzuschauen.
Manfred und ich einigten uns darauf, uns eine kleine Klamm (Helvete)
und eine Zinkmine anzuschauen und anschließend den Peer-Gynt-Weg
zu fahren.
Die Zinkmine ließen wir vor Ort ausfallen, da wir keine Lust
hatten, im Nieselregen 4km zu laufen.
Die Klamm war wenig spektakulär.
In Dalsæter gönnten wir uns Kaffe und Kuchen in einem
Hotel, das zu Olympiazeiten offizielle Sportlerunterkunft war.
Dort ging auch der teils sandige, teils geschotterte Peer-Gynt-Weg
los.
Dadurch, daß Jochen nicht dabei war, konnten wir unser
Tempo fahren.
Aber wir bekamen durchaus auch etwas von der Landschaft mit.
Unterwegs sah ich nahe der Straße eines der hier üblichen
Holzhäuser im Rohbau.
Ich hielt an, um es mir etwas genauer anzusehen, konnte aber nichts
Spektakuläres erkennen.
Es erinnerte mich nur ein bißchen an Ikea.

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| Peer-Gynt-Weg |
Übernachtung:
Hütte
Ringen Camping
Synnøve og Harald Karlsen
2623 Vestre Gausdal
Tel 612 23187
61°11,8' N - 010°8,0' E