6.Reisetag - Mi, 30.7.97
Route: 262km
- Gjøra
- Jenstad
- Vangshaug
- Gjøra
- 70, Sunndalsøra
- Dalen
- Litledal
- Øygard
- Pause
- Aursjøhhytta
- Eikesdal
- Øverås
- Eresfjord
- 660, Eidsvåg
- 62, Eidsoøra
- 62, Sunndalsøra
- 70, Gjøra
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Für die Karte gilt: Copyright © Route 66 Geographic Information Systems B.V.
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Wetter: den ganzen Tag Sonnenschein
Erlebnisse:
Jochen ging es am Morgen nicht gut und er entschied sich, heute
nicht mitzufahren und sich stattdessen in der Hütte zu
kurieren.
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| Bachdurchfahrt
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| Wasserfall
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| Blick zum Langfjord
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Rolf, Manfred und ich fuhren nach dem Frühstück nochmal in
das Seitental hinein, so wie wir es uns gestern abend vorgenommen
hatten.
Es stellte sich heraus, daß die Straße, oder besser gesagt
die Piste, nicht nur bis zum Talende ging, sondern dort auch noch
hinauf, an einem Dorf vorbei auf eine wunderschöne, von einem
breiten Bach durchzogene Hochebene.
Auf dem letzten Stück kostete sie noch ein paar Kronen Maut,
obwohl sie immer schlechter und somit für uns interessanter wurde
und keine Brücken, sondern Bachdurchfahrten hatte.
Eine Merkregel für Norwegen lautet: Umso schlechter der Feldweg,
umso höher die Wahrscheinlichkeit, daß er Maut kostet.
Aber für solche Strecken zahlt man ja gerne
.
Dann ging es das gleiche Tal wieder zurück, nochmal kurz am
Hüttengrund vorbei und über Sunndalsøra, vorbei an
einigen Wasserfällen zu einer noch viel ergiebigeren
Schotterstrecke auf einer einsamen Hochebene.
Sie ist auf vielen Karten gar nicht eingezeichnet.
Bei diversen Pausen genossen wir die Einsamkeit der karstigen
Landschaft dort und vor allem den wolkenfreien Sonnenhimmel.
Bei Aursjøhytta ist ein großer Stausee mit einer
imposanten Staumauer aus Naturstein.
Ab dort ging es dann von sicher 1000m Höhe hinunter bis auf
Meereshöhe an den Langfjord, unserer ersten Begegnung mit dem
Meer seit Oslo.
Die Straße wechselte von Schotter zu neuem Teerbelag und die
Vegetation von hochalpin zu maritim.
Nach über 60km Schotter auf einer Maschine mit 250kg ist es ein
äußerst entspannendes Gefühl, wieder ebenen Belag und
gut gezogenen Kurven unter den Rädern zu haben.
Dies verleitete mich glatt dazu, meinen Pferden die Sporen zu geben
und Manfred und Rolf mein kleinerwerdendes Rücklicht zu zeigen
.
Da wir alle drei von der gefahrenen Strecke schon ziemlich ausgelaugt
waren und fanden, für heute wirklich schon genug schöne
Eindrücke gesammelt zu haben, kürzten wir unsere geplante
Strecke ab und fuhren auf direktem Weg am Tingvollfjorden entlang
zurück zu unserer Unterkunft.
Nach dem von mir zubereiteten Abendessen machten wir ohne Jochen
noch einen kleinen Spaziergang und kamen dabei an einer Baustelle
vorbei, an der ein altes Holzhaus wieder zusammengebaut wurde, das
woanders abgebaut worden war.
Manfred und ich schauten es uns genau an und entdeckten im Gegensatz
zu dem Neubau vor zwei Tagen einige interessante Details norwegischer
Holzhaus-Baukunst.
Ein Stück weiter besuchten wir dann die einzige Kneipe
auf unserer Reise.
Ein Glas Øl (0,4l Bier) kostete 40nKr (10,-DM). Wir
beschränkten uns auf eines
.
Übernachtung:
Hütte
Gjøra Kro & Camping
v/ Endre Nisja
6613 Gjøra
Tel 71 69 41 49
62°32,5' N - 009°6,3' E
Rundgang