13.Reisetag - Mi, 6.8.97
Route: 339km
- Hafslo
- 55, Sogndal
- 55, Hella
- Fähre, Balestrand
- 55, Vadheim
- 1, Lavik
- Fähre, Ytre Oppedal
- 1, Knarvik
- 565, Manger
- Haugland
- Manger
- Vågenes
|

Für die Karte gilt: Copyright © Route 66 Geographic Information Systems B.V.
Printing hard copy images is granted for internal/not-for-resale use only.
|
Wetter: Sonne pur
Erlebnisse:
Bevor wir weiterziehen konnten, mußten wir Jochens hintere
Bremsbeläge an einer Tankstelle mit geliehenem Werkzeug
kontrollieren, weil sie so quietschten.
Unsere Vermutung, daß sie verschlissen sind, bestätigte
sich.
Da Jochen keinen Ersatz dabei hatte, nahmen wir uns vor, morgen in
Bergen einen Yamaha-Händler zu suchen.
Bis dorthin mußte Jochen hauptsächlich vorne bremsen, was
man eh tun sollte, aber seinen Gewohnheiten widersprach.
Sein Fahrlehrer habe ihm beigebracht, nur hinten zu bremsen.
Das muß wohl einer der Fahrlehrer gewesen sein, die nicht selbst
Motorrad fahren und von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.
Zusätzlich wurde unser Vorwärtskommen durch meine Suche nach
einem Laden, der Diafilme verkauft, gebremst.
|
| Manfred unterwegs
|
Leider mußten wir unsere Strecke etwas abändern, da eine
der Fähren, die wir nehmen wollten, nur zweimal am Tag fuhr.
Die erste hatten wir verpaßt und die zweite fuhr zu spät
für uns.
Dadurch mußten wir die große Hauptstraße fahren und
wurden um eine nette Nebenstrecke gebracht.
In Knarvik erkundigten wir uns in einem
Touristen-Informations-Büro nach Campingmöglichkeiten in der
näheren Umgebung von Bergen.
Da dies ein dichter besiedeltes Gebiet ist, sind Hütten nicht so
verbreitet.
Wir suchten eine ganze Weile auf der Insel Radøy und fanden
keine freie. Stattdessen blieb uns nur noch die
Alternative, unsere Zelte auf einem Campingplatz aufzuschlagen.
Es war zwar etwas schwierig, Jochen davon zu überzeugen, aber
nach einer Stunde erfolgloser Hüttensuche sah auch er es ein.
Ausgerechnet bei der für ihr Regenwetter bekannten Stadt Bergen
blieb uns nichts anderes als Zelten übrig.
Aber momentan paßte das Wetter ja bestens.
Als es nach dem Zeltaufbau und Essen draußen langsam etwas
frisch wurde, machten wir es uns im Party- und Fernsehraum des
Campingplatzes gemütlich und planten für die nächsten
Tage.
Wir saßen dort eine ganze Weile, da es dort Musik, Getränke
und ein großes Sofa gab, was eine willkommene Abwechslung zu
Motorradsattel und den Gartenstühlen der bisherigen Hütten
war.
Als ich langsam eindöste, machte ich den Vorschlag, doch einfach
hier zu schlafen statt im Zelt.
Er wurde von den anderen leider abgelehnt.
Übernachtung:
Zelt
Vågenes Camping
5120 Manger
Tel 56 37 02 10 oder 56 37 05 60
60°40,2' N - 004°57,2' E
Rundgang