Um etwas Licht ins Dunkel der km-Diskussion zu bringen
hier drei Karten mit eingezeichneten kürzesten (!!!) Wegen und deren
Länge. Achtung: Dies ist nicht die geplante Route! Siehe
weiter unten.
Die Karten sind erstellt mit:
| München -> Kiel | Oslo -> Polarkreis | Polarkreis -> Nordkap |
| 869km | 1068km | 1032km |
|
|
|
Ab Mitte des Landes (in Nord-Süd-Richtung) scheint es wesentlich langweiliger zu werden als im Süden. Und bis zum Nordkap ist's ätzend weit durch die Pampa. Außerdem gibt's ein ganzes Stück, bei dem man auf der gleichen Strecke zurück- wie hinfahren müßte, weil Norwegen dort nur ein paar 10km breit ist. Oder man weicht auf Schweden aus. Deswegen bin ich vom Nordkap nicht so begeistert. Wofür ich mich begeistern könnte, wäre, bis zum nördlichen Polarkreis zu fahren.
Für den 'Süden' hätt' ich auch schon eine ungefähre Streckenvorstellung: Oslo (oder so), dann durch irgendein breites Flußtal Richtung Nordwesten ins Gebirge. Dort die höchste Passtraße Norwegens (2400m) nehmen. Die ist allerdings auf ca. 50km wahrscheinlich nicht befestigt, dafür ein riesiges Landschaftserlebnis. Dann ein paar Fjorde abklappern (Geiranger und Konsorten). Dort kann man, so wie's aussieht, auch länger an einem Übernachtplatz bleiben, da genug Touren drumrum einladen. Und dann irgendwie weiter.
Noch ein paar Daten, die ich ganz interessant fand: Norwegen ist
riesig: Wenn man es nach Süden verschieben würde ginge
es von Fulda bis Tunis! Aber Norwegen ist auch total dünn
besiedelt: Nur ca. 4,5Mio Einwohner. Nur 15 Einw./km² im
Gesamtschnitt. Außerhalb des 'dicht' besiedelten Südostens
sogar nur noch 3-4 Einw./km². Da gibt's dann wohl auch
nicht sooo viel Motorrad- bzw. Reifenhändler (siehe auch die
Karte mit
Triumph-Händlern). Eher wohl irgendwelche Werkstätten,
die alles reparieren: Dosen, Traktoren, Schneemobile, Boote und ab und
zu auch ein Motorrad
Wild campen ist in Norwegen übrigens erlaubt, solange man mindestens 150m von Gebäuden und landwirtschaftlich genutzter Fläche wegbleibt. Deswegen haben wir natürlich unsere Zelte dabei. Bei Sauwetter werden wir uns aber wohl eine der vielen Hüttenunterkünfte gönnen.
Zurück zur Hauptseite