- Sensor: Den Sensor hab ich mit Kabelbindern am
rechten Tauchrohr der Gabel befestigt. Die Höhe
ergibt sich durch die plazierung des Magneten an der
Bremsscheibe. Um die breiten Kabelbinder mit dem
Originalsensor verwenden zu können, hab ich die
Durchführungen an der "Grundplatte" des Sensors, auf
welche der eigentliche Sensor aufgeschoben wird, mit
einer Feile etwas vergrößert. Die Kabelbinder
sollten schon etwas länger sein, damit sie auch um
das Tauchrohr herumreichen.
- Magnet: Als Geber hab ich einen, im
Fahrradzubehör erhältlichen, Magneten
verwendet. Diesen hab ich in eine passende Aussparung der
Bremsscheibe mit Loctite eingeklebt. Bestimmt tut es ein
anderer guter Zwei-Komponenten-Kleber genauso. Funzt
jedenfalls bisher bis zur Höchstgeschwindigkeit (ca.
280 lt. Original-Tacho, den SIGMA hab ich noch nicht
genau abgeglichen) astrein und sieht ganz akzeptabel aus.
- Kabel: Das Kabel konnte ich so verwenden, wie
es dem Radltacho beiliegt. Mußte also nix
verlängern oder sonstwie verändern. Allerdings
kommt mir das Kabel des SIGMA BC700 Speedmaster auch
länger vor als das des BC500, welchen ich an der CB
SevenFifty montiert hatte. Auf dem Weg vom Rad zum Lenker
hab ich das Kabel unterwegs an einigen anderen Kabeln
sowie den Bremsleitungen mit kleinen Kabelbindern
fixiert, oder durch vorhandene Kabelführungen
gelegt.
- Anzeigehalterung: Bei der Anzeigehalterung hab
ich ziemlich lange über eine praktische Lösung
nachgedacht. Ich wollte einerseits möglichst nix
bohren oder kleben, andererseits aber auch eine gute
Sichtbar- und Bedienbarkeit erreichen. Aus Zufall hatte
ich da noch eine Tachowellenhalterung von meiner CB
SevenFifty übrig, die normalerweise am Bremssattel
angeschraubt die Tachowelle von selbigem fernhalten soll.
Diese Halterung hab ich mir ein ganz klein wenig passend
gebogen und mit der unteren Schraube der
Kupplungshebelhalterung fixiert. Das andere Ende der
Halterung, durch das normalerweise die Tachowelle
geführt wird, hab ich ein klein wenig
zusammengebogen und darauf die Halterung des SIGMA
fixiert. Dazu hab ich die Halterung vorher in der Mitte
mit einem 5er Loch versehen und eine passende
Gewindeschraube mit möglichst flachem Kopf gesucht.
Von diesem Kopf hab ich dann mit der Feile noch ein
Stückchen abgetragen und die Kanten verrundet. Rund
um das 5er Loch in der Halterung hab ich außerdem
mit einem Teppichmesser eine leichte, kraterförmige
Vertiefung geschnitzt, damit die Schraube möglichst
tief in der Halterung sitzt und der Tacho mit
möglichst wenig Widerstand auf- und abzunehmen ist.
Soweit alles Prima, nur durch die "freischwingende"
Aufhängung vibriert manchmal bei Leerlaufdrehzahl
der Tacho etwas. Das will ich dann evtl. noch mit einem
passend plazierten Stückchen Moosgummi eliminieren.
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